WILDNIS PUR.DE

Im Wald wächst Wärme.

Wer mit Brennholz seine Wohnung wärmt, der steht für modernes, nachhaltiges Energiemanagement mit Ressourcen aus der Region.

Kaminholz


Kaufen Sie Mischholz, bestehend aus Eiche und Buche - entsprechend den Anforderungen der Kleinfeuerungsanlagen VO gelagert und vorgetrocknet. Verlangen Sie Informationen über die Qualität und die Herkunft des Brennholzes.
Ein Rm hat einen Energiewert von 2100 Kw/h Strom. Das entspricht einer Menge von ca. 220 Ltr. Heizöl oder 210 qm Gas.


Gewachsene Qualität:

Das Kaminholz sollte aus nachhaltiger Fortswirtschaft kommen. Es sollte zum richtigen Zeitpunkt geerntet und giftfrei Verarbeitet sowie natürlich getrocknet sein.

Die Restfeuchte von 20% sollte nicht viel höher liegen.

Holz - ein immerwährendes Geschenk der Natur

Der Heizwert von Holz

Im Holz sind folgende chemische Elemente enthalten:

Kohlenstoff mit etwa 50 %

Sauerstoff mit etwa 43 %

Wasserstoff mit etwa 6 %

kleine Mengen von Stickstoff und nicht brennbaren Materialien.



Holzart                    Heizwert KW/h je Rm

Buche                               2.200

Eiche                                2.100

Birke/Ahorn                        1.900

Weide/Erle                         1.500

Pappel                               1.200

Fichte/Tanne                      1.400

Kiefer/Lärche/Douglasie        1.700



Holzmaße:

Raummeter:   Holzstoß aus Rund oder Scheitholz mit 1m länge, 1m breite, 1m höhe (incl.ca. 30 % luft)

1 Rm entspricht ca. 0,7 Festmeter = 0,7 Kubikmeter

Schüttkubikmeter: geschüttetes, ofenfertiges Holz (inkl. luft), abhängig von Aufarbeitungszustand



Umrechnungswerte:

5 bis 6 Raummeter Brennholz ersetzen 1.000 Ltr. Heizöl oder 1.000 Kubikmeter Erdgas oder 10.000 KW/h Strom



Wie Trocken ist Holz?

Beim frisch geschlagenen "grünen" Holz kann die hälfte des Holzgewichtes aus Wasser bestehen. Wenn das Holz ein Jaht lang gut gelüftet gelagert war und völlig trocken aussieht enthält es immer noch eine Restfeuchte von 15 bis 20 % !

Man bezeichnet es dann als Lufttrocken. Da Holz aber hygroskopisch also feuchteregulierend ist kann sich dieser Wert auch verändern wenn die Luftfeuchtigkeit steigt.Das heißt nach ein paar Tagen Regen kann das Holz Feuchtigkeit aufgenommen haben welches es dann aber wieder verliert sobald es wärmer wird.



Holzverbrennung

Holz ist zwar ein fester Brennstoff, aber wenn Holz verbrennt, dann tut es dies vorwiegend als Holzgas.

Stufen der Holzverbrennung:

Trocknen der Restfeuchte.Auch im lufttrockenen Holz ist noch eine Restfeuchte zwischen 15 - 20% des Gewichtes vorhanden.Diese Restfeuchtigkeit wird bei Temp. um 100 Grad Celsius aus dem Holz ausgetrieben.

Beginnende Zersetzung. Ungefähr gleicheitig beginnen einzelne, im Holz enthaltene Stoffe, flüßig zu werden, ihre Moleküle fangen an, sich aufzuspalten und zu verdampfen. Allerdings entweichen die sich bildenen Gase zwischen 100 und 200 Grad Celsius noch sehr langsam.

Holzgas entsteht. Die zunächst entstehenden Holzgase entzünden sich an der Flamme des Anzündpapiers,aber sie würden noch nicht selbstständig weiterbrennen.Bis zu diesem Zeitpunkt von etwa 225 Grad Celsius muß dem Holz Wärmeenergie zugeführt werden,damit der Verbrennungsvorgang weiterläuft. Bis hierher findet also eine endotherme Reaktion statt.

Wärmeenergie wird frei. Ab 260 Grad Cesius tritt ein deutlicher Wämeüberschuß bei der stattfindenden Umwandlung im Holzfeuer auf. Die Reaktion ist jetzt exotherm. Erst bei 1000 Grad Celsius zersetzt sich der Kohlenstoff und der Wasserstoff in seine bestandteile als Holzgas und oxidiert.Bei vollständigem Ausbrennen der Holzgase entseht Kohlendioxid CO2 und Wasser H2O- beides natürliche,dire Umwelt nicht belastende Stoffe.

Die Holzkohle verbrennt. Durch die Hitze wurden die Wasserstoff enthaltenden Bestandteile aus den Kohlenwasserstoffverbindungen des Holzes abgespalten und als Gas verbrannt.Sobald das Holz entgast ist,kanndiese Holzkohle bei einer Temperatur von 500 bis 800 Grad Celsius verglühen.

Holzfeuer brauchen zweimal Luft. 80% der Verbrennungsluft soll als Erstluft dem Holzfeuer zugeführt werden. Diese "Primärluft" sorgt für die zersetzung der Holzbestandteile und die Holzgasbildung.Außerdem ist sie für den Holzkohleabbrand notwendig. 20 % Verbrennungsluft sollen als zweitluft in den Gasbereich der Holzgasflammen gebracht werden. Diese "Sekundärluft" sorgt für den vollständigen Ausbrand des Holzgases.Die Durchmischung der Sekundärluft mit den sehr heißen Holzgasen stellt eines der technischen Probleme beim bau von Öfen dar.

Holzasche. Die ausgebrannte Holzasche enthält in der Regel noch gut 24 Stunden lang Glutteile. Deshalb muß sie eine ausreichende Zeit abkühlen bevor man sie entsorgen kann. Besteht die Asche nur aus reiner Holzasche kann si ohne weiteres im Garten als Dünger verwendet werden.

Nachwachsender Rohstoff

Baulicher Holzschutz:

1. Regel
Für den entsprechenden Einsatz ist die richtige Holzart zu verwenden. Im Verbau mit dem Erdkontakt können nur wenige Hölzer ohne imprägnierung verwendet werden. Das sind zb. Bongossi und trockene Eiche, mit Abstrichen ist auch trockenes Lärchenholz dort sehr resistent.

2. Regel
Entziehen Sie holzzerstörenden Pilzen und Insekten die Lebensgrundlage! Empfehlenswert ist trockenes Holz mit einer Restfeuchte von unter 20%.

3. Regel
Geben Sie der Feuchtigkeit die Möglichkeit, schnell abzutrocknen. Die Hinterlüftung von Holzbeplankungen verhindert Pilz und Schimmel.Allgemein gilt: Das einhalten von Abständen ermöglicht eine schnelle Entfeuchtung.

4. Regel
Auf Holz treffendes Wasser muß zügig ablaufen können.Ein senkrechter Verlauf des Holzes sorgt dafür.Breite Holzflächen sind außen besser abgeschrägt anzulegen.

5. Regel
Planen Sie bei der Konstruktion den Holzschutz gleich mit ein: Ein großer Dachüberstand beschirmt zb. die fassade und verhindert eine Durchfeuchtung.

6. Regel
Verhindern Sie von Anfang an den Kontakt mit der Feuchtigkeit. Genügend Bodenabstand hält z. Spritzwasser von einer Aussenverkleidung fern. Holz auf Fundamenten schützen Sie durch Bitumenpappe gegen von unten durchdringende Feuchtigkeit.

Holzinfo:

Äste und Maserung: Sie variieren je nach Holzart und gehören zur Charakteristik eines Holzes.Bei Gartenholzprodukten werden gesunde,jedoch auch mal astigere Hölzer eingesetzt als im Möbelbau. Eine einheitliche,gleichmäßige Maserungabfolge kann zb. bei Sichtblenden,Vorgartenzäunen,Profil oder Konstruktionsholz nicht gewährleistet werden.

Harzaustritte: Ein nachträgliches Ausharzen ist bei Nadelhölzern gerade bei warmer Witterung oder direkter Sonneneinstahlung nicht vermeidbar. Diese Eigenschaft kann durch einen dunklen, absorbierenden Anstrich noch verstärkt werden. Tipp für den Fall der Fälle: Benutzen Sie ein Stück Holz als Spachtel und entfernen Sie vorsichtig ggf. ausgelaufenes Harz.